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Mittwoch, 19. Juni 2019

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   Kirchentag Dortmund

 
  

Verein „Archiv Deutsches Atomerbe“ MITGLIED ODER UNTERSTÜTZER*IN WERDEN Der Aufbau des Archivs ist ein großes Projekt, das Geld und einen langen Atem braucht. Für den Aufbau der Infrastruktur, die Entwicklung der Archivtektonik und die Institutionalisierung rechnen wir mit 10 Jahren. Wer dieses Projekt unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen, Mitglied zu werden, zu spenden oder aktiv mitzuarbeiten.

  

 

 

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   Atommüllreport

Mittwoch, 19. Juni 2019
[alle Termine aktualisiert]
 
7 auf einen Streich

(Mo., 17.06.19/SW) Gleich sieben neue Mitgliedsanträge bekam die AG Schacht KONRAD e.V. in der letzten Woche. Silke Westphal bedankt sich im Namen des Vorstands für diese deutliche Zeichen der Solidarität und Unterstützung: „Wir freuen uns sehr auf die künftige gute Zusammenarbeit, es wird bestimmt genug zu tun geben!“ Dieser neue Schwung in der Mitgliedschaft ist das Ergebnis eines kürzlich gelaufenen Bildungsurlaubs. Offensichtlich bewirken eine gute Informationspolitik und Bildungsarbeit, dass immer mehr Menschen erkennen, dass die Pläne für Schacht KONRAD aufgegeben werden müssen.

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AG Schacht KONRAD beim Kirchentag in Dortmund

37. Kirchentag in Dortmund mit Info-Stand der AG Schacht Konrad und Workshop "Atommüll - Herausforderungen für künftige Generationen"

Gemeinschaftsstand mit .ausgestrahlt und den Ahauser Christinnen und Christen gegen Atomenergie auf dem Markt der Möglichkeiten vom 20. - 22.06.19 in der Messehalle 4, Stand D04

Am Freitag, 21.06.19 von 14.30 - 16.00 Uhr Workshop "Atommüll - Herausforderungen für künftige Generationen" im  Zelt 14c, Außenfläche A3, Bereich Westfalenhallen, Innenstadt-West (634 I E3)

Durch die jahrzehntelange und immer noch andauernde Nutzung der Atomenergie ist Atommüll in unterschiedlichen Arten angefallen. Aufgrund der Gefährlichkeit und der Halbwertzeiten bestimmter radioaktiver Stoffe, muss der Atommüll für Hundertausende von Jahren von der Biosphäre abgeschirmt verwahrt werden. Für dieses Problem gibt es weltweit noch keine Lösung. Dem Engagement von Bürgerinitiativen ist es zu verdanken, dass bis jetzt Fehler in der Vergangenheit – wie bei der Lagerung von 125.000 Atommüllfässern im ehemaligen Salzbergwerk ASSE - nicht bei zukünftigen Projekten wiederholt werden. Workshopp- Flyer


 
Zum Brüllen komisch

Gleichgeschalteter Dialog, vorauseilende Diffamierung – oder eine Öffentlichkeitsabteilung, die sich im Wald verlaufen hat?

Kommentar von Ursula Schönberger und Ludwig Wasmus

Mit nebenstehendem Plakat wirbt das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit für einen Workshop auf dem diesjährigen Kirchentag. Thema: Wie kann Vertrauen in staatliches Handeln entstehen? Nun fragt sich der/die Betrachter*in, wofür steht der Hirsch? Ist er ein Sinnbild für die geschundene Natur, die über Jahrmillionen die Folgen der Atomenergienutzung des Menschen ertragen muss? Ist er ein durch die radioaktive Strahlung bereits derart degenerierter Hirsch, dass er brüllt statt röhrt und den Castor-Behälter für eine Hirschkuh hält, um die er werben will? Oder steht der Hirsch für diejenigen Menschen, die angesichts der unglaublichen Bedrohung durch die radioaktiven Abfälle manchmal die Beherrschung verlieren, wenn sie sehen, dass der Staat seiner Verantwortung für die Gesundheit seiner Bevölkerung nicht gerecht wird? 

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NRW drohen weitere Atommülltransporte nach Ahaus

Jede Menge Castor-Behälter mit hochradioaktivem Atommüll – aus Jülich (Foto) und aus dem Forschungsreaktor Garching bei München – sollen in das Zwischenlager Ahaus rollen. Foto: Betreiber FZJ
(Ahaus/Legden, Bonn, Münster/ BBU-Pressemitteilung 13.06.2019) Am 4. und 5. Juni 2019 wurde in Legden bei Ahaus (Kreis Borken) ein Erörterungstermin durchgeführt, bei dem es um das Atommülllager in Ahaus ging. Konkreter Anlass des Termins war die beantragte Verlängerung der Lagerfrist für schwach- und mittelradioaktiven Atommüll. Die aktuelle Lagerungsgenehmigung läuft am 20. Juli 2020 aus. Beantragt ist jetzt eine Lagerungsdauer bis Ende 2057. Gegen diese verlängerte Lagerfrist wurden mehr als 1000 Einsprüche bei der zuständigen Bezirksregierung in Münster eingereicht. „Der Erörterungstermin wurde nach zwei intensiven Tagen am 5. Juni 2019 gegen 18 Uhr beendet. Die Bedenken der Einwenderinnen und Einwender wurden nicht entkräftigt. Der Protest geht weiter“, so BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz in einer ersten Stellungnahme nach der Erörterung.

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