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Montag, 19. Februar 2018

  Fukushima NEWS  

     
Nach den Sondersendungen der ersten Tage ist Fukushima aus den Schlagzeilen verschwunden. Dafür werden die Nachrichten umso schlimmer. Wir bleiben dran. Jeden Tag. Und wir zeigen, wo es noch mehr Informationen gibt.
 Fukushima  

Hintergrund/ Quellen
 

 Klick: Fukushima Daiichi Nuclear Plant Hi-Res Photos

Klick: Wikipedia "Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Waldbrände um Fukushima

(Sa., 06.05.17/Juliane Dickel) Seit Tagen brennt eine Waldregion nahe des Atomkraftwerks Fukushima. 350 Rettungskräfte sind mit Hubschraubern im Einsatz. Witterung erschwert die Löscharbeiten. Am Abend des 29. April (Ortszeit) ist nahe der Stadt Namie ein Waldbrand ausgebrochen. Bislang sind etwa 20 Hektar Wald verbrannt. Leider gibt es nur wenige Informationen in der überregionalen japanischen und deutschen Presse. Die japanische Tageszeitung Mainichi Shimbun berichtet in einem ausführlichen Artikel, dass etwa 350 Feuerwehrleute und Selbstverteidigungsstreitkräfte (japanisches Militär) mit Löschhubschraubern im Einsatz seien. Allerdings würden das schwierige Gelände, Trockenheit und starker Wind die Löscharbeiten erschweren. weiterlesen bei Juliane Dickel

 
Die Kinder von Fukushima

(Di., 15.03.16/SW) Fünf Jahre nach der Reaktorkatastrophe versucht Japan zur Normalität zurückzukehren, doch die Folgen treten immer deutlicher zu Tage und werden lange unbeherrschbar bleiben. Yoko Schlütermann berichtete am 7. März aus ihrem Heimatland: den japanischen Kinderärzten sei neben einer erwarteten Erhöhung von Tumorerkrankungen auch aufgefallen, dass die Kinder in der Präfektur Fukushima überdurchschnittlich dick und aggressiv seien. 

Warum sind Fukushimas Kinder dick?

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Rückkehr nach Fukushima?

(Di.,17.11.15/ Ut) Viereinhalb Jahre nach Beginn der Atomkatastrophe von Fukushima-Daiichi versucht die japanische Regierung mit allen Mitteln, die evakuierte Bevölkerung zum Rückzug zu bewegen. Der in Deutschland lebende japanische Journalist Fukumoto Masao hat im September dieses Jahres das Gebiet bereist und seine Eindrücke in einem Reise-Tagebuch erfasst. Begleitet auf dieser Exkursion hat ihn Frau Aya Marumori von der Bürgermessstelle CRMS. Sie führte kontinuierlich Strahlenmessungen durch und nahm Proben für ihr Labor in Tokio mit.

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Hintergründe der Fukushimakatastrophe – Buch von Naoto Kan

„Als Premierminister während der Fukushima-Krise“ von Naoto Kan, Iudicum Verlag 2015
(Mo., 21.09.15/UT) Naoto Kan war Premierminister in Japan als die Reaktorkatastrophe von Fukushima ihren Lauf nahm. Was in den ersten Tagen schief ging, was er tat um Schlimmeres zu verhindern, berichtet Kan in seinen tagebuchartigen Aufzeichnungen, die nun unter dem Titel „Als Premierminister während der Fukushima-Krise“ auf Deutsch als Buch erschienen sind. Kan, der geprägt durch die Ereignisse eine kritische Haltung gegenüber der Atomenergie gewonnen hat, wurde im September 2011 auf Betreiben der japanischen Atomlobby als Premierminister abgelöst.

„Als Premierminister während der Fukushima-Krise“ von Naoto Kan, Iudicum Verlag 2015.

Süddeutsche Zeitung: Vor Schlimmerem bewahrt

 
Heute in Berlin: Protest gegen die Politik der Abe-Regierung

(Mi., 30-04-2014/Di)* Anlässlich des Besuches des japanischen Premierministers Shinzo Abe in Berlin findet am heutigen Mittwoch, dem 30. April von 11.45 – 14.00 Uhr eine Protestaktion vor dem Kanzleramt  (Willy-Brandt-Straße 1, 10557 Berlin) statt. „Wir haben das Thema bewusst so vage gehalten, damit darunter verschiedene Themen angesprochen werden können“, schreibt Kiyomi Ikenaga von der japanischen Fraueninitiative Berlin: Atompolitik (Festhalten an der Atomenergie, Exporte von AKWs), Sicherheitspolitik (Militarisierung von Japan, Destabilisierung des ostasiatischen Raumes), revisionistische Geschichtsauffassung (Yasukuni-Besuch, unehrlicher Umgang mit dem "Trostfrauen"Problem) oder Walfang.

 
Fukushima im Supermarkt

[Mi.,19.03.14/Juliane Dickel] Fukushima ist der Fläche nach die drittgrößte Präfektur und eine der führenden Reisregionen Japans, deren Agrarprodukte und Fischbestände das ganze Land versorgt haben und teils immer noch versorgen. Seitdem das AKW Fukushima vor drei Jahren havarierte, entweicht allerdings kontinuierlich Radioaktivität ins Wasser und in die Luft und belastet nicht nur Menschen und Natur sondern auch die regionale Wirtschaft. Die Initiative „Gambaro Fukushima!“ [Halte durch Fukushima!“], versucht die Region zu stärken: Radioaktiv belastet oder nicht, in über 2.000 registrierten Filialen des Landes werden „die leckeren Lebensmittel aus Fukushima“ verkauft. Eine Aktion, die national auf Zustimmung stößt.

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